Dominos – nicht nur Steine zum umschmeißen – Dominos spielen

Den Domino-Day und die damit verbundenen Dominosteine kennt inzwischen fast jeder. Kaum ein Kind äußert nicht einmal den Wunsch, genau solche Steine in möglichst großer Anzahl zu besitzen und zumeist bauen die lieben Kleinen damit auch allerhand verschiedenste Muster und Reihen, die sie später mit großem Vergnügen wieder umwerfen und sich freuen, wenn tatsächlich alle Steine fallen.
Der Ursprung der Dominos ist allerdings ein völlig anderer, der heute leider kaum noch Beachtung findet. Aus diesem Grund soll das klassische Spiel mit den Dominos her auch einmal zur Sprache kommen.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Elternteil sogar selbst noch an dieses Legespiel, dass zumindest mir in meiner Kindheit viele schöne Stunden bereitet hat.

Dominospiel – die klassische Variante

Wir hatten ein Dominospiel, dessen Steine mit bis zu 18 Augen pro Hälfte ausgestattet waren, viele meiner Freunde benutzten allerdings auch Dominos, die wesentlich weniger Steine enthielten.
Die Regeln des Spieles sind eigentlich denkbar einfach, beinhalten allerdings verschiedenste Variationen, die bei uns immer wieder je nach Lust und Laune zum Einsatz kamen. Wer Domino klassisch spielen möchte, mischt einfach alle vorhandenen Steine verdeckt und verteilt sie gleichmäßig an alle Mitspieler. Bleiben dabei Steine übrig, so landen sie in einem Topf.
Sobald alle Spieler mit Steinen versorgt sind, kann es auch schon losgehen. Anfangen dar derjenige, der den Stein mit der höchsten Gesamtpunktzahl hat. Der Reihe nach legen nun alle Mitspieler einen Stein mit passender Augenzahl an, wodurch nach und nach eine Dominoschlange entsteht. Hat ein Spieler keinen passenden Stein, so muss er zwei neue Steine aus dem Topf ziehen, oder einfach aussetzen, wenn auch im Topf keine Steine mehr vorhanden sind.
Genauso einfach wie das Spiel an sich, lässt sich auch der Sieger feststellen! Wer als Erster alle seine Dominos an die Schlange anlegen konnte hat gewonnen.
Auch mehrere Runden sind natürlich möglich. Um einen Gesamtsieger zu ermitteln, erhält der Sieger einer Runde jeweils die Punkte gutgeschrieben, die auf den verbliebenen Steinen seiner Mitspieler zu sehen sind.

Variationen

Variationen des Dominos gibt es viele, von denen jedoch vor allem die am häufigsten gespielt wird, bei der jeder Spieler so viele Steine anlegen darf, wie er kann. Vor allem in größeren runden macht das Spiel so doppelten Spaß, während es bei nur zwei Spielern kaum gespielt werden kann, möchte man nicht aufhören, bevor man richtig angefangen hat.

Domino für Kinder

Vor allem kleine Kinder sind wie in allen anderen Dingen auch neugierig, sobald sie einmal ein Dominospiel beobachtet haben, können jedoch oft die Augen der Steine noch nicht richtig zählen, was schnell Frust auslösen kann.
Doch auch die Kleinsten können schon Spaß an Domino haben. Hierfür gibt es verschiedenste Kinderdominos, welche an Stelle der Punkte verschiedene Figuren, Tiere oder Farben zeigen, die passend aneinander gefügt werden müssen.
Mein Sohn hat von mir sehr früh ein solches Spiel bekommen, und liebt es noch heute.
Bei uns waren sowohl verschiedene Tiere als auch unterschiedliche Farben auf den Steinen zu erkennen, was die Sache Anfangs zwar etwas kniffelig machte, aber die Neugierde und der Spaß am Spiel waren so groß, dass auch das ganz schnell nicht mehr schwierig war.

An Herbst- und Winterabenden ist Domino deshalb auch heute noch unser erklärtes Lieblingsspiel!

Weitere Informationen und schöne Spiele gibt es von Baby Walz

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 1. September 2009 um 10:52 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines, Spass und Spiel abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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