Immer mehr stellen sich die Frage, ob Online-Seiten das gute alte Lehrbuch in der Gunst von Schülern und Pädagogen ablösen. heute möchte ich mal etwas über die Vor und Bachteile des Online Lernens erzählen.
Egal ob Lernsoftware oder direkt im Internet, das Angebot ist rießengroß. Von Geografie bis Trigonometrie, von Photosynthese bis zu unregelmäßigen Verben: Es gibt keinen Lehrplanstoff, über den Schüler im Internet keine Informationen finden. Wikipedia ganz vorn weg, aber sind solche Hilfen eher gut oder schlecht für das Lernen? Kann es auch ein Schulbuch ersetzten?
Welche Angebote gibt es denn überhaupt im Internet zu finden?
Das Angebot ist riesig und für jeden Lernstoff sind viele Quellen und Homepage vorhanden. Egal ob Quizfragen zum Thema Physik, welches man auf www.physikquiz.de findet, oder aber auch Französisch auf www.leconjugueur.com. Biologie und Anatomie auf www.nanoreisen.de oder auch einfach alles auf Wikipedia. Egal welcher Lerntyp Ihr Kind ist, sicherlich ist immer etwas passendes dabei.
Woran kann ich gute Lernseiten erkennen?
Als erstes sollte man sagen, das gut gemachte Seiten keine Werbung enthalten, weil Kinder mit Werbung noch nicht umgehen können. Auch die Struktur der Seiten sollten klar und deutlich sein, denn Kinder möchten eine gute und einfache Bedienung. Wenn Kinder sich nicht schnell zurecht finden sind sie auch schnell wieder weg.
Welche Seiten sind denn vor allem für jüngere Kinder empfehlenswert?
Für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren gibt es auf www.internet-abc.de viele hilfreiche Links zu allen Schulfächer. Eine spezielle Suchmaschine für Kinder ist www.fragfinn.de und nur zu empfehlen, weil auch die Ergebnisse auf die Kids zugeschnitten sind.
Wo liegen denn die Gefahren des Internet?
Kindern macht der Umgang mit dem Internet Spaß und das spürt man sehr oft dann an der Dauer des Konsumes. Hier sollte man aufpassen, dass Sie auch mal noch ein Buch in die Hand nehmen und nicht nur Ihr Zeit im Internet verbringen. Natürlich treiben sich im Internet auch viele schwarze Schafe herum die nur darauf spekulieren Geld zu machen. Kinder lesen das Kleingedruckte im Normalfall noch nicht.
Was können denn die Eltern dazu beitragen?
Als erstes sollten Sie Zeit einschränken und kontrollieren, denn zu viel Konsum ist nicht gut. Auch die besuchten Seiten Ihrer Kinder sollten Sie sich genau anschauen. Viele Internetseiten sind unstrukturiert, voller Werbung oder gar kostenpflichtig. Also deshalb ist hier Vorsicht geboten.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass alles wie immer seine Vor und Nachteile hat, aber Kinder wachsen heute mit dem Medium Internet auf und man sollte versuchen den richtigen Umgang ihnen beizubringen.