Sommerzeit – Wespenzeit: Wie wir unsere Kinder schützen können

Der Sommer bringt nicht nur schöne Dinge mit sich, sondern auch seine besonderen „Gefahren“. Vor allem Bienen- oder Wespenstiche sind ein großer Nachteil des Sommers, da sie in einigen Fällen zu großen, gesundheitlichen Risiken führen können. Hier sind wir Eltern gefragt. Wir sollten im Sommer auf einige Dinge achten, um die Gefahr eines Stiches, welcher sehr schmerzhaft sein kann, so gering wie möglich zu halten.
Am einfachsten ist es in gewissen Bereichen tatsächlich vorzubeugen. So sollten Kinder nicht barfuss in der Weise herumlaufen, da hier jederzeit Bienen und Wespen auf dem Boden sitzen können. Steigt ein Kind darauf, wird es auch garantiert gestochen.
Aber auch süße Gerüche locken Insekten an. Deshalb sollten Süßigkeiten, Kuchen, Sahne oder süße Getränke keinesfalls im Garten stehen bleiben. Auch beim nachmittäglichen Kaffeetrinken ist es sinnvoll, süßen Kuchen zumindest abzudecken. Zudem können viele gefährliche Stiche im Mund und an den Lippen verhindert werden, wenn Eltern darauf achten, dass keine Bienen oder Wespen auf dem Bissen sitzen, bevor er im Mund der Kleinen verschwindet.
Zusätzliche Sicherheit bietet auch das Trinken mit einem Strohhalm. So kann auch versehentlich kein Insekt verschluckt werden.
Wichtig ist auch zu wissen, dass so manch ein Parfüm-Duft Wespen ebenso aggressiv machen kann wie dies schwarze Kleindung erwiesenermaßen tut. Auch anblasen oder wildes herumfuchteln mit dem Ziel die unliebsamen Kaffeegäste zu verscheuchen hat er gegenteilige Wirkung. Biene und Wespen fühlen sich hierdurch bedroht und stechen häufiger zu als wenn sie gar nicht beachtet würde.
Doch was tun, wenn es dann doch einmal passiert? Biene oder Wespe haben zugestochen und das Kind schreit vor Schmerz und Schreck.
Hier kommt es sehr auf die Situation und auf die Stichstelle an. An allererster Stelle sollte jedoch immer Trösten und keinesfalls panische Aktivität stehen, um Kinder nach solch einem Schrecken nicht zusätzlich zu verunsichern. Bei Bienenstichen ist es außerdem wichtig, den Stachel schnellstmöglich aus der Wunde zu entfernen. Dabei ist allerdings Vorsicht angebracht. Keinesfalls sollte dabei auf die Giftdrüse gedrückt werden, welche nach dem Stich am Stachen hängen bleibt.
Haben sich der kleine Patient oder die kleine Patientin etwas beruhigt und der Stachel ist auch weg, hilft nur kühlen, kühlen, und noch mal kühlen. Auch Hausmittel wie etwa die Zwiebelscheibe auf der Wunde versprechen zudem Linderung zumindest der Schmerzen.
Haben Biene oder Wespe jedoch ausgerechnet in Mund oder Lippen gestochen ist es auf jeden Fall wichtig, schnellstmöglich zu kühlen – bei Kindern lässt sich dies am einfachsten Lösen, indem man ihnen Eis zum Lutschen gibt, was gleich noch zusätzlich etwas tröstet. Schwillt solch ein Stich auch nur minimal an, sollte sofort ein Arzt oder die nächstgelegenen Klink aufgesucht werden, da Stiche in diesen Bereichen zu Atemproblemen führen können. Schnelles Handeln ist also auf jeden Fall angebracht.
Ebenfalls schnell Handeln müssen Eltern dann, wenn das Kind allergisch auf Insektenstiche reagiert oder man mit einer allergischen Reaktion rechnen muss. Hier gilt kompromisslos: Sofort zum Arzt oder in die Klinik! Zur Not auch mit dem Krankenwagen, da ein allergischer Schock unter umständen auch tödlich enden kann.
Wer jedoch mit diesen Gefahren des Sommers vorausschauend umgeht, hat gute Chancen auf eigene Erfahrungen mit einem gestochenen Kind verzichten zu können.

Der Beitrag wurde am Freitag, den 14. August 2009 um 12:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter Freizeit, Gesundheit abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
3 Reaktionen zu “Sommerzeit – Wespenzeit: Wie wir unsere Kinder schützen können”
  1. Es soll vorkommen – wenn auch sehr selten – das gerade Wespen mit ihrem Stachel Bakterien in die Wunde eintragen. Wenn nach einem Stich – 1-2 Tage später – Fieber auftaucht und Rötungen um die Einstichstelle sichtbar sind sollte man den Arzt aufsuchen…

  2. Guter Tipp!! Danke, also nicht denken wenn es Anfang nicht anschwillt die Gefahr ist gebannt sondern einfach mal abwarten und beobachten.

  3. mich hat letzte woche auch so ein tierchen gestochen. obwohl ich kein kind mehr bin schmerzt das trotzdem ganz extrem.

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