Weithalsflaschen – Wie so oft eine Frage des Geschmacks welche Flasche man benutzt

Wie in vielen Bereichen gibt es auch bei Babys Fläschchen die verschiedensten Modelle und Formen, welche Vor- aber auch Nachteile haben. Welches Modell das richtig ist, lässt sich deshalb nicht immer so einfach beantworten. Manches Mal bleibt jungen Müttern deshalb nur die Möglichkeit, selbst auszuprobieren, was ihnen am besten liegt.

Auch mir ging es da nicht anders. Vor allem Milch- und Teeflaschen stellten mich immer wieder vor eine schwierige Entscheidung, kursierten gerade zu dieser Zeit doch auch verschiedenste Gerüchte über besondere Vorteile der Weithalsflaschen, denen ich selbst allerdings nicht immer folgen konnte.

Zum Zeitpunkt, als mein Sohn noch ein Fläschchen bekam sah dies so aus:

Vorteile:

Angeblich waren, oder sind, Weithalsflaschen ergonomisch für die Kleinsten besser, die vor allem von den Saugern profitieren, welche eine Größere Fläche bieten sollten, und sich so deutlich stärker an der Natur orientieren. Hierfür waren zudem unterschiedlichste Modelle mit verschiedensten Saugerformen im Angebot. Eines hatten alle gemeinsam: Die Öffnung der Flaschen ist wesentlich größer als bei herkömmlichen Babyfläschchen, was vor allem das Befüllen deutlich erleichtert.

Nachteile:

Zumindest mir erging es immer wieder so: Die Sauger auf den Weithalsflaschen schlossen nicht so gut wie dies bei den altbekannten Modellen der Fall war, unter denen auch bei mir noch klassische Glasflaschen zum Einsatz kamen. Nach den ersten Versuchen mit Weithalsflaschen habe ich diese deshalb ebenfalls in Glasausführung gekauft, fand dabei allerdings gleich den zweiten Nachteil: Weithalsflaschen sind größer als normale Fläschchen, und zumindest in Glasausführung, deshalb auch deutlich schwerer. Mein Sohn konnte diese deshalb lange Zeit nicht selbst halten, was sowohl für ihn als auch für mich recht frustrierend war, wenn wir unterwegs immer wieder stoppen mussten, um mal eben zu trinken.

Plastik oder Glas – noch so eine Entscheidung

Nachdem ich mich vor allem aus optischen Gründen und auf Grund der Bequemlichkeit beim Füllen der Flaschen schließlich doch für Weithalsflaschen entschieden habe, musste ich nur noch eine Entscheidung treffen: Plastik oder Glas?

Auch hier gehen, wie sollte es auch anders sein, die Meinungen vollkommen auseinander. Während die einen behaupten, Glas sei hygienischer, weisen andere auf die Bruchgefahr hin. Mein Kinderarzt hat diese Diskussion dann für mich beendet.

Seine Aussage war aus meiner sicht sehr logisch. Weithalsflaschen, so sagte er, sind in der praktischen Anwendung für Mütter sicher bequemer, auch weil etwas mehr rein geht. Ergonomisch für die Kleinen ist es hingegen völlig egal ob mit oder ohne weitem Hals. Von Glas hingegen hat er mir abgeraten. Seine Begründung hier war ebenfalls sehr logisch. Weithalsflaschen aus Glas sind sehr schwer, weshalb Kinder sie erst spät selbst halten können. Für die Entwicklung ist es allerdings eher förderlich, wenn die Kleinen so schnell wie möglich selbständig werden.

Ich habe mich seiner Aussage gerne angeschlossen, und auch mein Sohn hatte nie etwas gegen diese Form der Flaschen einzuwenden.


Baby-Walz: Weithalsfalschen kaufen

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 22. September 2009 um 00:05 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemeines, Ernährung, Gesundheit abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
2 Reaktionen zu “Weithalsflaschen – Wie so oft eine Frage des Geschmacks welche Flasche man benutzt”
  1. Ich kann mich nur anschliessen. Sehr guter Artikel ;)

  2. Ich habe dich für Kreativ-Blogger-Award nominiert: http://blogfrosch.de/kreativ-blogger-award-5132/

    Viele Grüße,
    Michaela

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